Was ist weiße Schokolade?

Weiße Schokolade ist nicht mehr aus der Schokoladen-Welt wegzudenken, doch was steckt eigentlich drin und wie erkenne ich gute weiße Schokolade? Hier klären wir alle Fragen, die ihr euch vielleicht schon einmal gestellt habt.

ARTIKEL VON Theyo
13. Mai 2022
weiße Schokolade

Weiße Schokolade gehört mittlerweile zu einem festen Bestandteil in der Schokoladen-Welt. Durch ihre besondere Farbe sticht sie ganz klar hervor. Dennoch ist sie für viele ein Mysterium. Damit Ihr zu Profis rund um’s Thema weiße Köstlichkeiten werdet, haben wir hier die wichtigsten Dinge zusammengefasst.

Woher kommt weiße Schokolade und wie ist sie entstanden?

Warum ist weiße Schokolade weiß?

Darf weiße Schokolade überhaupt Schokolade heißen?

Ist weiße Schokolade vegan?

4 Tipps, wie Ihr gute weiße Schokolade findet

Wo kann man weiße Schokolade kaufen?

Woher kommt weiße Schokolade und wie ist sie entstanden?

Wie sagt man so schön, die Schweizer haben’s erfunden. Im Jahre 1936 – etwa 100 Jahre nachdem der britische Chocolatier J.S. Fry and Sons, dunkle- und Milchschokolade auf den Markt etabliert hatte – erfand der Schweizer Süßwarenkonzern Nestlé die weiße Schokolade. Der Grund für die Erfindung war ganz pragmatisch: Nestlé wollte den unerwünschten Überschuss an Milchpulver verwerten, welcher während des Ersten Weltkriegs für Soldaten hergestellt worden war.

Wie bekommt sie ihre weiße Farbe?

Eine der meist gestellten Fragen – auch in unseren Schoko-Tastings – warum weiße Schokolade weiß ist. Der eine oder die andere vermutet vielleicht helle Kakaobohnen, aber ganz im Gegensatz zu dunkler oder auch Milchschokolade enthält weiße Schokolade keine der Kakakofeststoffe wie Nibs, welche der Schokolade die typisch dunkle Farbe geben. Dennoch enthält weiße Schoki einen sehr wichtigen Inhaltsstoff des Kakaos, nämlich die Kakaobutter. Diese ist Basis für die Schokolade und um Kakaobutter zu gewinnen wird die Kakaomasse in eine Fettpresse gegeben. So wird die Kakaobutter von den restlichen Bestandteilen getrennt. Nun wird nur noch Milchpulver und Zucker hinzugegeben und schon haben wir unseren weißen Lieblingssnack. Auch spannend: Insbesondere bei massenproduzierter, weißer Schoki wird die Kakaobutter oft noch einmal gefiltert, Geruchs-neutralisiert und mit Tonmineralien gebleicht, so erhält sie ihre pure weiße Farbe. Wenn Ihr Euch jetzt fragt, wie Schokolade hergestellt wird, schaut doch einmal hier vorbei.

Darf weiße Schokolade überhaupt Schokolade heißen?

Auf diese Frage gibt es von uns eine klare Antwort: Ja! Ein Blick in die Kakaoverordnung der EU zeigt, dass es grundsätzlich etwas komplizierter ist. Abgekürzt können wir aber festhalten, dass in weißer Schokolade mindestens 20 Prozent Kakaobutter enthalten sein muss. Da sie aber im Vergleich zu dunkler- und Milchschokolade weniger als 25% Kakaoanteil hat, wird sie als “weiße Schokolade” und nicht “Schokolade” bezeichnet.

frage weiße schokolade

Ist weiße Schokolade vegan?

Die kurze Antwort lautet: Jein, denn normalerweise ist weiße Schoki nicht vegan. Natürlich gibt es viele vegane Alternativen, nur dürfen diese nicht als “weiße Schokolade” bezeichnet werden. Hier kommt wieder die Kakaoverordnung der EU ins Spiel, denn diese besagt, dass weiße Schokolade Milchpulver enthalten muss. Alle Schokoladen, die Milchalternativen verwenden, dürfen somit nicht legal als weiß bezeichnet werden. Ähnlich sieht es übrigens mit Zuckeralternativen aus: wird eine “weiße Schokolade” mit Alternativ-Süßungsmitteln hergestellt, so muss sie laut EU ebenfalls anders benannt werden. Ihr fragt Euch, wann Schokolade vegan ist? Dann findet Ihr hier alle wichtigen Infos zu veganer Schokolade.

4 Tipps, wie Ihr richtig die Beste findet

  1. Weniger ist mehr! Achtet beim Kauf Eurer weißen Schokolade darauf, dass in der Schokolade so wenig Zutaten wie möglich sind. Eine gute weiße Schoki enthält nur Kakaobutter, Milchpulver und Zucker (ggf. auch ein Soja-/Sonnenblumenlecithin).
  2. Vermeidet Palmöl oder auch hydrierte Öle. Die Kakaobutter ist das einzige Fett, welches Ihr bei den Inhaltsstoffen finden solltet.
  3. Weder natürliche noch künstliche Aromen, wie beispielsweise Vanille, müssen nicht in weißer Schokolade vorkommen. Doch während echt Vanille eine leckere Ergänzung sein kann, solltet Ihr um Vanillin oder andere künstliche Aromen einen großen Bogen machen!
  4. Investiert in Eure Schokolade! Eine generelle Lebensweißheit, die insbesondere bei weißer Schokolade wichtig ist. Denn Kakaobutter ist einer der teuersten Bestandteile Eurer Lieblingssüßigkeit und weiße Schoki hat nicht gerade wenig davon. Um eine hochwertige Schokolade zu erwischen, solltet Ihr also etwas tiefer in die Tasche greifen.

Und wo kann man sie kaufen?

Endlich fragt mal jemand 😉 Eine kleine, feine Auswahl der besten weißen Schokolade gibt’s natürlich bei uns im Shop! Neben gewöhnlicher weißer Schokolade, findet Ihr auch welche mit geröstetem Milchpulver – eine ganz besonders spannende Machart!

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