Virtuelle Meetings: die besten Warm-Ups

Warm-Ups als Begrüßung oder Vorstellungsrunde von Online-Meetings sind eine bekannte Praxis für einen gelungen (digitalen) Meeting-Start. Gut durchgeführt, schaffen sie eine tolle Bassi für produktive Treffen und bringen positive Energie in den virtuellen Raum. Wie Warm-Ups gelingen, erfahrt ihr hier! 

ARTIKEL VON Theyo
30. April 2021
warm-up online statt kickern

Schlechte Vorstellungsrunden und Warm-Ups sind leider auch in Online-Meetings verbreitet wie Sand am Meer. Folge sind genervte Teilnehmer und Teilnehmerinnen oder – noch schlimmer – betretendes Schweigen. Woran das liegt? Zumeist an einer schlecht gewählten Aktivität, die weder zum Kontext des Meetings noch zur Teamkultur oder dem Kreis der Teilnehmen passt. Wie Ihr passende Aufwärmübungen entwickelt? Wir haben einige Vorschläge für Euch aufgelistet. 

Wir Ihr das richtige Warm-Up für Euer Online-Meeting wählt?

Virtuelle Meetings und Events erlauben es uns, völlig neue Arten von Warm-Ups zu verwenden. Die richtige Aktivität ist auf den Anlass, die Stimmung und den Kontext des Meetings angepasst. Auch ist es wichtig, die Gruppendynamik und vorherrschende Kultur der Gruppe zu berücksichtigen.

Folgende Aspekte solltet Ihr deshalb berücksichtigen:

 

Passt Euch an die Länge des Meetings

Passt die Länge Eueres Warm-Ups der Gesamtdauer des Meetings an. Eine Vorstellungsrunde oder ein Warm-Up sind nur dann gut, wenn die Teilnehmenden diese als bereichernd empfinden. Ist sie zu lang, wird sie hingegen schnell als Zeitverschwendung wahrgenommen. Bei Meetings bis zu einer Stunde, sollte die Vorstellungsrunde oder das Warm-Up 5-7 Minuten nicht überschreiten. Hierbei sollte der oder die Moderierende unbedingt die Uhr im Auge behalten und – wenn nötig – beschleunigend eingreifen. Sollte es ein längeres Meeting oder Event sein, so ist auch ein längeres Warm-Up möglich und kann sogar in mehrere Teile gesplittet werden. Wir von Theyo haben schon viele virtuelle Events und Workshop mit kleinen Schoko-Tasting-Einheiten bereichert. Mit einem Schoko-Kick-Start zu Beginn eines längeren Meetings könnt Ihr die Herzen aller Teilnehmenden gewinnen 😉 und es gibt ausreichend Nervennahrung für eine produktive Zusammenarbeit.

Gebt Eurem Warm-Up ein sinnvolles Ziel

Geht es darum, Teilnehmende zusammenzubringen, die sich überhaupt nicht kennen? Oder handelt es sich um eine Gruppe, die sich schon lange kennt und womöglich bereits zusammenarbeitet? Verbindet die Aufwärmphase mit dem eigentlich Ziel des Meetings. Je nach Zielsetzung werden unterschiedliche Dinge erreicht, also wählt das Warm-Up so, dass die Zeit auch gut genutzt ist.

Passt das Warm-Up an den Teilnehmerkreis an

Achtet bei der Aufwärmübung unbedingt auf den passenden Ton. Aber mindestens genauso wichtig: gerade wenn die Atmosphäre eher formal ist, ist es umso wichtiger, auch spaßige Elemente mit einzubringen. Scheut euch also keinesfalls, die Teilnehmenden aufzufordern, kreativ zu werden oder etwas über sich Preis zu geben.

 

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Unsere liebsten Warm-Ups


HEBT EURE HAND, WENN…


Worum geht’s?

Bereitet eine Reihe von Fragen vor, die die Teilnehmenden beschreiben und untereinander vereinen. Hierbei kann es um Herkunftsländer oder Regionen gehen, aber auch um Teamzugehörigkeit, Arbeitsthemen oder private Hobbies. Bittet die Teilnehmenden ihre (virtuelle) Hand zu heben (und sie oben zu lassen), wenn die Beschreibung auf sie zutrifft.


Beispiele

Hebt Eure Hand, wenn…
….Ihr im Marketing arbeitet
…Ihr aus Hamburg kommt
…Ihr gerne Schokolade mögt (bietet sich besonders vor einem Schoko-Tasting-Teamevent an 😉 )


Wann passt es besonders gut?

– Bei größeren Gruppengröße (mind. 15 TN)
– Bei Teilnehmenden die sich noch nicht kennen
– Wenn Ihr ausreichend Infos über die Teilnehmenden vorab zur Hand habt bzw. sammeln könnt


(Technische) Voraussetzung

Teilnehmende müssen ihre virtuelle Hand heben können. Natürlich können sie auch im Video ihre Hände heben, dies wird aber bei größeren Gruppen sehr schnell unübersichtlich.

 

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IN DEN CHAT SCHREIBEN


Worum geht’s?

Fragt die Teilnehmenden etwas, was sie schnell und einfach beantworten können. Gebt einen kurzen Zeitrahmen (max. 1-2 Minuten) vor, bevor sie ihre Antworten in den Chat schreiben können. Falls passend, fragt bestimmte Teilnehmende, ob sie ihre Antworten genauer erklären können.


Beispiele

Welcher Emoji spiegelt Eure aktuelle Stimmungslage am besten wider?
Welches Wort beschreibt dieses Meeting am besten?
Beschreibt unsere derzeitige Zusammenarbeit mit einem Wort oder einem Emoji.


Wann passt es besonders gut?

– Bei jeder Gruppengröße
– Als Check-In
– Als kurzer Check der Stimmungslage der Teilnehmenden


(Technische) Voraussetzung

Einen funktionierenden Chat. Dies hat inzwischen eigentlich jede gängige Videosoftware. Aber Achtung: sollten Externe im Call sein, schaut unbedingt vorher, ob sie ebenfalls den Chat nutzen können. Andernfalls kann diese Übung nach hinten losgehen, wenn einige ausgeschlossen sind.

 

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EIN GIF TEILEN


Worum geht’s?
Bittet die Teilnehmenden nach einem GIF zu suchen, welches sie im Chat, einem geteilten Board oder Space (z.B. Slack) posten können. 


Beispiele

Welches GIF repräsentiert Eure aktuelle Stimmungslage am besten?
Teilt ein GIF, welches Euer Wochenende zusammenfasst.
Wählt ein GIF, welches unsere aktuelle Zielsetzung am besten darstellt.


Wann passt es besonders gut?

– Bei kleinen Gruppengrößen (denn es dauert doch oft länger, als man denkt)
– Als visueller Check-In
– Alle wissen, was ein GIF ist und finden schnell eins


(Technische) Voraussetzung

– Teilnehmende sind technisch (ausreichend) versiert
– Es gibt die Möglichkeit im Chat oder einem anderen geteilten Space/Tool GIFs zu teilen

 

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SHOW AND TELL 


Worum geht’s?

Bittet Teilnehmende im Voraus einen Gegenstand zum Meeting mitzubringen, welchen sie dann in der Warm-Up-Runde vorstellen. Hierbei sollten sie beschreiben, welchen Gegenstand sie mitgebracht haben und warum sie diesen gewählt haben.


Beispiele

Zeigt etwas,…
das für Euch persönlich wichtig ist
was unser aktuelles Projekt/die Zusammenarbeit widerspiegelt
was Euch derzeit besonders viel Freude bereitet


Wann passt es besonders gut?

– Bei kleinen Gruppengrößen (denn es dauert doch oft länger, als man denkt)
– Teilnehmende sollen sich (persönlich) besser kennenlernen
– Teilnehmende sollen etwas gefordert werden


(Technische) Voraussetzung

Alle Teilnehmenden müssen die Möglichkeit haben ihr Video anzumachen (ergo eine gute Internetverbindung sollte vorhanden sein).

 

digitales warm-up statt im park

Oldie but Goldie: Eisbrecherfragen zum Einstieg

Ihr wollt den Check-In eher kurz halten? Dann könnte eine kurze Eisbrecher-Frage ein guter Start ins digitale Meeting sein. Stellt die Frage gleich zu Beginn – ggf. auch schriftlich auf einem geteilten Slide – und gebt allen kurz Zeit darüber nachzudenken. Dann lasst die Teilnehmenden nacheinander eine kurze Antwort geben. Das gute an der Eisbrecherfrage ist, dass ihr sie mit nützlichen Infos wie Name und Location verbinden könnt. Insbesondere bei Gruppen, die sich untereinander noch nicht so gut kennen.

Aber Achtung: auch bei kleinen Gruppen und kurzen Antwortzeiten ist diese Herangehensweise etwas zeitaufwändiger. Wir empfehlen sie bei Gruppen bis max. 10 Personen. Bei größeren Gruppen könnt ihr kleine Break-Out-Rooms (z.B. bei Zoom) einrichten, wo sich die Gruppen dann untereinander austauschen können.

Spannende Eisbrecherfragen sind:

Was ist der beste Ratschlag, den Ihr jemals gehört habt?

Womit beschäftigt Ihr Euch derzeit (außerhalb der Arbeit) besonders gerne?

Was ist eine Fähigkeit oder Tatsache, die die meisten Menschen nicht über Euch wissen?

Welches war das positivste Erlebnis der letzten Woche?

Worauf freut Ihr Euch am meisten bei diesem Treffen?

Ihr wollt mehr zum Thema Eisbrecherfragen erfahren? Stay tuned! Wir haben bald mehr zu dem Thema parat…
 

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