Himmlische mehlfreie Schoko-Teacakes

Wir lieben saftige Schoko-Kuchen, ohne Zweifel! Deshalb haben uns auch diese köstlichen, herrlich klebrigen Teacakes mit Schokolade überzeugt, die noch dazu ganz ohne Mehl auskommen, also glutenfrei sind. Hier findet Ihr das Rezept!

ARTIKEL VON Franzi
27. Mai 2022
teacake-rezept-schokolade

In England werden Teacakes, wie der Name schon verrät, gerne zusammen mit dem obligatorischen Nachmittags-Tee serviert. Mit den “richtigen”, glutenhaltigen und Rosinen-reichen Teacakes hat die hier vorgestellte Version zugegebenermaßen wenig zu tun. Nichtsdestotrotz sind diese leckeren Küchlein tolle Begleiter zu einem “Kaffeekränzchen”. Mit ihrer schokoladig-saftigen Konsistenz sind sie aber auch eine tolle Dessert-Option. Das Besondere an unseren Schoko-Teacakes ist, dass sie komplett ohne Mehl auskommen. Außerdem wird die Ganache, anders als klassisch mit Rahm, in diesem Rezept mit Wasser angerührt. Das soll funktionieren? Und ob!

Was Ihr für die Schoko-Teacakes benötigt:

Am einfachsten ist es, die Teacakes in einer klassischen Muffin-Form zu machen. Dann bekommt ihr etwa 12 davon. Wenn ihr mehrere, kleine Gugelhupfformen habt, könnt ihr die Teacakes aber natürlich auch darin backen!

Für die mehlfreien Schoko-Teacakes braucht ihr folgende Zutaten:

  • 160 g ungesalzene Butter (und etwas mehr zum Einpinseln der Förmchen)
  • 200 g dunkle Schokolade (70 % Kakaogehalt, grob gehackt)
  • 160 g Zucker
  • 1 Teelöffel Instant-Kaffee-Granulat (in einem Teelöffel kochend heißem Wasser aufgelöst)
  • 25 ml Amaretto
  • 160 g gemahlene Mandeln (unser “Mehlersatz”)
  • 5 große Eier, Eigelb und Eiweiß voneinander getrennt
  • 0,75 Teelöffel Salz

Für die Wasser-Ganache:

  • 85 g dunkle Schokolade (auch hier am besten 70% Kakaogehalt, sehr grob gehackt)
  • 35 g Zucker
  • 35 g flüssige Glucose
  • 60 ml Wasser
  • Die Hälfte des Inhalts einer Vanilleschote
  • 35 g ungesalzene Butter, raumtemperiert und in 2 cm große Würfel geschnitten

Wie ihr die Schoko-Teacakes zubereitet:

Bereitet zuallererst ein Wasserbad vor. In die Schüssel gebt Ihr dann die Butter und die Schokolade. Lasst beide Zutaten auf niedriger Stufe im Wasserbad schmelzen und rührt das ganze währenddessen ein paar mal vorsichtig um. Sobald sich Butter und Schokolade zu einer cremigen Masse verbunden haben, nehmt die Schüssel aus dem heißen Wasser. Schüttet die Schoko-Butter-Masse gegebenenfalls in eine größere Schüssel oder, wenn ihr Platzt habt, nutzt einfach die Schüssel aus dem Wasserbad weiter. Dazu kommt jetzt die Hälfte des Zuckers, der Kaffee, Amaretto, die Mandeln und die Eigelbe. Rührt die verschiedenen Zutaten gründlich um und stellt dann die Schüssel erst mal zu Seite.

Schlagt als Nächstes mit einem Rührgerät in einer anderen Schüssel die Eiweiße zusammen mit dem Salz für etwa eine Minute, bis die Konsistenz cremig ist und eine weiße Farbe angenommen hat. Dann könnt Ihr den restlichen Zucker dazu geben und weitere 3-4 Minuten rühren, bis die Masse einigermaßen fest geworden ist. Gebt nun etwa die Hälfte der Eiweiß-Zucker-Mischung in die andere Schüssel und hebt sie vorsichtig unter den Schoko-Teig. Wiederholt das auch mit dem restlichen Eischnee. Lasst den Teig dann für etwa eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen.

Denkt dann daran, den Ofen rechtzeitig vorzuheizen, auf 180 °C Ober-/Unterhitze, 160 °C Umluft oder Gasstufe 4. Nutzt die Wartezeit außerdem dafür, die Förmchen mit geschmolzener Butter einzufetten. Damit das überschüssige Fett ablaufen kann, stellt die Formen vor dem Befüllen umgekehrt auf etwas Küchenpapier.

Wenn die Wartezeit vorbei ist, verteilt den Teig gleichmäßig auf die Förmchen und achte darauf, dass diese nur zu Dreivierteln gefüllt sind. Backt die Teacakes auf dem mittleren Blech im Ofen für 20-25 Minuten. Der Stäbchen-Test verrät Euch, ob die Küchlein fertig sind.

Wenn die Kuchen fertig sind, lasst sie unbedingt vollständig abkühlen, bevor Ihr sie aus den Förmchen löst.

Weiter gehts mit der Schoko-Ganache:

Füllt die Schokolade für die Ganache in eine mittelgroße Schüssel und stellt sie erst einmal zur Seite. Erhitzt dann in einer kleinen Pfanne den Zucker zusammen mit der Glucose bei geringer Hitze unter stetigem Rühren. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, erhöht die Hitze auf mittlere Stufe und lasst die Flüssigkeit etwa 7 Minuten köcheln. Rührt auch die Mischung in der Pfanne dabei immer wieder mal um. Wenn die Farbe der Zucker-Masse ein helles Braun angenommen hat, nehmt die Pfanne von der Platte, wartet eine Minute und gießt dann vorsichtig das Wasser dazu. Keine Sorge, wenn die Mischung etwas stockt! Stellt die Pfanne noch einmal auf mittlerer Hitze auf den Herd, gebt die Vanille dazu und rührt, bis die Mischung erneut köchelt.

Nehmt die Pfanne wieder vom Herd, wartet eine Minute und gebt die Flüssigkeit dann zu der Schokolade in der Schüssel. Bevor es weitergeht, muss die Mischung noch einmal 5 Minuten abkühlen. Rührt sie dann noch einmal um und gebt dann, unter stetigem Weiterrühren, nach und nach die Butter dazu. Wenn die Ganache schließlich eine cremige, glänzende Konsistenz angenommen hat, könnt ihr sie gleichmäßig über den aus den Förmchen gelösten Teacakes geben. Ein letztes Mal solltet Ihr jetzt noch warten, bis sich die Wasser-Ganache abgekühlt hat. Danach steht der Teacake-Party absolut nichts mehr im Wege!

Das hier veröffentlichte Rezept stammt ursprünglich von dem bekannten Starkoch Yotam Ottolenghi und der Süßspeisen-Expertin Helen Goh.

FAQs zu den Schoko Teacakes

Hier beantworten wir noch ein paar Fragen, die zu dem Rezept vielleicht spannend sein könnten.

Können die Mandeln auch durch andere Nüsse ersetzt werden?

Auf jeden Fall! Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt 🙂

Wenn Ihr keine gemahlenen Nüsse zu Hause habt, könnt Ihr auch normales Mehr verwenden. Die Ruhezeit des Teiges könnt Ihr dann aber überspringen.

Apropos, Ruhezeit, muss das sein?

Wenn Ihr die hier angegebene, mehlfreie Version backt, absolut. Die gemahlenen Mandeln brauchen eine gewisse Weile, um die Flüssigkeit im Teig aufzunehmen. Gebt Ihr dem Teig nicht seine Zeit, werden die Teacakes leider nicht so lecker saftig, wie sie es sein können!

Geht das auch in vegan?

Bei diesem Rezept sind wir uns tatsächlich sehr unsicher, wie die vegane Variante aussehen könnte. Für die Konsistenz der Teacakes sind die Eier schlichtweg sehr wichtig. Die Butter könnt Ihr aber problemlos durch Margarine ersetzen, was den Kuchen zumindest schon einmal laktosefrei machen würde! Falls einer von Euch eine Idee hat, wie der Kuchen vegan funktionieren könnte, lasst es uns gerne wissen!

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