Die Geschichte der Schokolade – Vom heiligen Getränk zur zartschmelzenden Tafel

Schokolade, wie wir sie heute kennen, lieben und konsumieren, hat wenig mit ihrer ursprünglichen Verwendung zu tun. Denn die Geschichte der Schokolade, beziehungsweise des Kakaos, reicht über 3.500 Jahre zurück. In diesem Artikel fassen wir für Euch die wichtigsten Eckdaten zusammen.

ARTIKEL VON Franzi
22. April 2022
Hände halten Kakaobohnen, das Ursprungprodukt von Schokolade

Eine Welt ohne Schokolade? Für die meisten von uns ist das wohl nicht denkbar: Allein in Deutschland lag der durchschnittliche pro Kopf Konsum von Schokolade im Jahr 2019 bei 9,2 Kilogramm. Doch Schokolade, wie wir sie heute kennen, lieben und konsumieren, hat wenig mit ihrer ursprünglichen Verwendung zu tun. Auf dem Zeitstrahl der Kakaoverwendung macht unsere Art, Schokolade zu genießen einen unwesentlich kleinen Abschnitt aus. Denn die Geschichte der Schokolade, beziehungsweise des Kakaos, reicht über 3.500 Jahre zurück. Seid Ihr neugierig geworden? In diesem Artikel fassen wir für Euch die Geschichte der Schokolade übersichtlich zusammen.

Südamerika – Geburtsstätte der Schokolade

Auch wenn Europäer definitiv die Weltmeister im Schokolade-Essen sind, beginnt die Geschichte der Schokolade weit entfernt: In Zentral- und Südamerika.  Dort liegt die Heimat der Kakaopflanze, aus deren Frucht, der Kakaoschote, Schokolade hergestellt wird.

Als erste “Schokoladen-Connaisseure” gelten die Olmeken, die um 1.500 v. Chr. die Region des Golfs von Mexiko bevölkerten. Darauf deuten die Spuren von Theobromin hin, dem in Kakao enthaltenen Stimulant, dass in Gefäßen aus dieser Zeit nachgewiesen wurde. Mit unserer heißgeliebten Schokolade hatte die Schokolade der Olmeken aber noch wenig zu tun. Statt leckerer Tafeln und süßer Kakaogetränke machten sie höchstwahrscheinlich  ein fermentiertes alkoholisches Getränk aus Kakao, das bei Zeremonien eingesetzt wurde.

Den Kakao für ihr zeremonielles Getränk ernteten die Olmeken nicht nur in der Wildniss. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass sie sich schon Wissen um den Anbau von Kakao angeeignet hatten und sozusagen die ersten ‘Kakaofarmer’ waren.

Die Maya, Spezialisten im Kakaoanbau

Ihr Kakaowissen gaben die Olmeken auch an die Maya weiter, die zur gleichen Zeit und noch bis zur Spanischen Konquista Zentralamerika besiedelten. Und die Maya, das muss betont werden, brachten den Kakaoanbau definitiv auf ein neues Level. Sie legten weitläufige Kakaofelder an, die sie sogar mit Bewässerungssystemen ausstatteten, um die Ernte zu maximieren.

Weil aus der Kultur der Maya schriftliche Überlieferungen erhalten sind, wissen wir, dass auch sie kakaohaltige Getränke in rituellen Zeremonien verwendet haben. Der Maya-Kakao wurde oft mit Wasser, Honig oder Chilli gemischt, heiß serviert und war in der Konsistenz eher dick und cremig. Doch der Schokoladengenuss war nicht nur für Zeremonien reserviert: In vielen Maya-Familien wurde Kakao zu allen Mahlzeiten getrunken. Schokolade wurde bei den Maya außerdem nicht nur als Getränk serviert, sondern auch als Brei, oder als Gewürz für verschiedene Speisen eingesetzt.

Und bereits damals wurde Kakao für seine anregende Wirkung geschätzt. Auch aphrodisierende Eigenschaften wurden der Frucht des Kakaobaums nachgesagt. Generell kann festgehalten werden, dass Kakao wohl eine Art Maya-Wundermittel war. Der fettige Anteil der Bohne, die Kakaobutter, kam wegen ihrer desinfizierenden Wirkund bei Wunden und Hautirritationen zum Einsatz, oder einach nur zur Pflege der Haut. Außerdem verwendeten die Maya Kakao zur Behandlung von Krankheiten wie Masern oder Geburtschmerzen.

Die Azteken –  die ersten “Schoko-Addicts”?

Nach den Olmeken und Maya zeichnete sich die spätere Hochkultur der Azteken, die etwa von 1300-1500 n. Chr. das Tal von Mexiko bevölkerten, durch eine ausgeprägte Leidenschaft für Kakao aus. Weil sie glaubten, Kakao sei ein Geschenk der Götter, wurde der Kakaokonsum exklusiver und den oberen Klassen vorbehalten. “Normalos” kamen nur noch bei besonderen Festen wie Hochzeiten in den Genuss des anregenden Getränks. Anders als zuvor, tranken die Azteken den Kakao jedoch kalt. Außerdem setzten sie Kakao, ähnlich zu den Mayas, als Heilmittel ein und opferten ihn ihren Göttern.

Ein Steinbildnis der Schokoladen-Liebhaber Azteken

Kakao wurde von den Azteken sogar wertvoller als Gold angesehen und die braunen Bohnen stiegen zu einer beliebten Währung auf. Eine Avokado kostete so zum Beispiel 1 bis 3 Kakaobohnen und ein Hase 100 Kakaobohnen, was auch dem Tageslohn eines Lastenträgers entsprach. Und weil sie den Kakao als derart wertvoll betrachteten, bewachten sie seine Lagerhäuser und Handelsrouten besonders streng.

Das heutige Wort ‘Schokolade’ stammt – direkt oder indirekt – außerdem ziemlich sicher von der Sprache der Azteken ab. Dazu gibt es zwei Theorien: Einige Forschende gehen davon aus, dass die Azteken Kakao als chocolatl bezeichneten. Der andere Zweig ist sich jedoch sicher, die Bezeichnung beruht auf einer Erfindung der Spanier, die das Azteken-Wort cacahuatl, “bitteres Wasser”, mit dem Maya-Wort chocol haa, “heißes Wasser”, in dem spanischen Wort chocolate vereinten.

Apropos Spanien

Die Spanier spielten im weiteren Verlauf der Geschichte der Schokolade eine zentrale Rolle. Denn die südeuropäischen Kolonialisten brachten die Schokolade im 16. Jahrhundert von ihren Amerikareisen mit nach Europa. Wer genau, ist umstritten. Einige nennen Christoph Kolumbus selbst, anderen zufolge war es der Eroberer Hernán Cortés. Sicher belegt ist, dass spätesten 1544 Schokolade in Spanien bekannt war. In diesem Jahr brachte der Dominikanermönch Bartolomé de Las Casas ein Gefäß mit Schokolade aus Guatemala mit und schenkte es dem spanischen Prinzen Phillip.

Unter den Adligen Spaniens wurde Schokolade schnell das neue ‘In-Getränk’. Und bereits im Jahr 1585 begann Spanien, große Mengen Schokolade zu importieren. Das Kakaogetränk wurde beliebter und beliebter und von Spanien aus verbreitete sich der Schoko-Hype auf die Adelshäuser Portugals und Frankreichs und schließlich in ganz Europa.

Auch wenn Schokolade ganz ähnlich der ursprünglichen Zubereitungsart zu Beginn nur als dickflüssiges Getränk konsumiert wurde, experimentierte man bereits damals mit neuen Rezepturen. Schon die ersten europäischen Kakaotrinker hatten dem Getränk aufgrund der natürlichen Bitterkeit des Kakaos ordentlich Zucker hinzugefügt. Außerdem fanden Gewürze wie Vanille oder Zimt ihren Weg in die Kakao-Töpfe.

Italien stellte sich schließlich mit seiner kulinarischen Experimentierfreudigkeit hervor. Zum einen wurde Schokolade als Gewürz allen möglichen Gerichten wie Suppen oder Polenta hinzugefügt – ganz ähnlich also der Maya. Eine besonders interessante italienische Rezept-Kreation war in Schokolade getauchte Leber, die danach frittiert wurde. Die Verarbeitung der Kakaobohnen veränderte sich jedoch bis zum 19. Jahrhundert und dem Beginn der Industrialisierung nur geringfügig. Dabei war vor allem der Mahlprozess der Bohnen arbeitsintensiv und anstrengend.

Die Schattenseiten des Aufstiegs der Schokolade

Schokolade wurde also immer beliebter und beliebter. Allein in London gab es im Jahr 1700 knapp 2.000 sogenannte chocolate houses. Und auch in Deutschland stieg das Interesse an der süßen Köstlichkeit. Einer der ersten Orte, wo man Schokolade in Deutschland finden konnte, war die 1673 gegründete Kaffestube des Niederländers Jan Jantz von Huesden in Bremen. Lange blieb Schokolade jedoch aufgrund der hohen Kakaopreise, befeuert durch die hohe Import-Besteuerung der Bohnen, ein teures Luxusgut.

Doch die Nachfrage nach der Frucht der Kakaopflanze, die nach wie vor nur in Mittel- und Südamerika wuchs, stieg und stieg. Weil die europäischen Eroberungskriege, eingeschleppte Krankheiten und Zwangsarbeit die indigene Bevölkerung in Amerika auf grausame Art und Weise dezimierten, waren Arbeitskräfte vor Ort knapp. Um also der stetig steigenden Kakao-Nachfrage gerecht zu werden, wurden zahlreiche westafrikanische Sklaven in die Anbauegionen des Kakaos verschifft. Konkret waren es zwischen 15 und 20 Millionen  Sklaven, die in 350 Jahren aus ihren Heimatländern gerissen wurden, um für die Kolonialmächte auf den (Kakao-)Plantagen Amerikas zu arbeiten.

Ein trauriger Fakt in der Geschichte der Schokolade ist also, dass der Anbau von Kakao durch Ausbeutung der lokalen Bevölkerung und Ressourcen sowie unmenschlichen Arbeitsbedingungen geprägt war – und bis heute ist.

Ein Bild, das Sklaven bei ihrer Arbeit auf einer Plantage zeigt

Die Industrialisierung von Schokolade

Als eine der ersten Schokoladenfabriken in Deutschland gilt die um 1760 gebaute Fabrik von Prinz Wilhelm von der Lippe nahe Hannover. Entsprechend der damaligen Möglichkeiten wurde die Schokolade dort noch in reinster Handarbeit hergestellt. Die spätere Industrialisierung ging aber natürlich auch an der Schokoladenherstellung nicht vorbei und markiert einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Schokolade.

Im Jahr 1819 verband der französische Schokoladenhersteller Pelletier und die britische Firma Joseph Fry die Dampfmaschinentechnik mit der Schokoladenherstellung. Und legten so den Grundstein für eine Reihe entscheidender Neuerungen in der Herstellung von Schokolade:

1828 macht der holländische Chemiker Conrad Van Houten die Herstellung von preiswertem Kakaopulver durch seine Erfindung der Kakaobutterpresse möglich. Die zuvor dickflüssige, schwere Trinkschokolade wird dank des stark entölten Kakaopulvers zu einem leichteren Kakaogetränk. Knapp 20 Jahre später, im Jahr 1846, konnte durch die Erfindung des Technikers Daupley, der Eintafelanlage, erstmals Schkolade von einheitlicher Größe hergestellt werden.

Als Geburtsstunde der modernen Tafelschokolade gilt das Jahr 1847, mit dem Geburtsort England. Damals brachte das britische Unternehmen Fry & Sons dann die erste Essschokolade auf den Markt. Fry & Sons kam auf die Idee, der Kakaomasse zusätzliche Kakaobutter hinzuzufügen. Die Schokolade wurde so cremiger und ließ sich in Tafeln gießen. Interessant ist, dass das Unternehmen Kakao aus Gegende, wo mit sklavenähnlichen Arbeitsbedingngen auf den Plantagen boykottierte. Darin waren sie ihrer Zeit deutlich voraus, auch bei Betrachtung der heutigen, teils unmenschlichen Arbeitsbedingungen auf Kakaoplantagen für industriell hergestellte Schokolade.

Auch die 1879 von Rodolphe Lindt entwickelte Conchiermaschine ist in der Reihe wichtigter Inventionen zu nennen. Durch das Conchieren, bei dem die Schokoladenmasse lange Zeit gerührt wird, erhöht sich die Cremigkeit der Schokolade. Und die Praxis des oft stunden- oder sogar tagelangen Conchierens wird heute noch von vielen Schokoladenherstellern eingesetzt

Die erste Milchschokolade – eine deutsche oder eine schweizer Erfindung?

Als weiterer wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Schokolade gilt die Erfindung der ersten Milchschokolade. Wer genau auf die Idee kam, Schokolade Milch beizumischen, ist aber definitionssache.

Denn um den Titel des Erfinders der ersten Milchschokolade konkurrieren die deutsche Firma Jordan und Timaeus aus Dresden mit dem Schweizer Daniel Peter. Das deutsche Unternehmen hat angeblich bereits 1839 die erste Milchschokolade auf den Markt gebracht. In ihrer Milchschokolade mischten sie Kakao und Zucker mit Eselsmilch. Diese Schokolade war aber noch weit von dem entfernt, was wir heute als Milchschokolade kennen. Der Kakao war viel gröber gemahlen und die Schokolade alles andere als cremig.

Für viele gilt deshalb der SchweizerDaniel Peter als der Erfinder der Milchschokolade. Er mischte der Kakaomasse das kurz zuvor von Henri Nestlé entwickelte Milchpulver bei und begründete das Verfahren, mittels dem bis heute Milcschokolade hergestellt wird.

Stücke einer Tafel Schokolade

Der Weg zur Schokolade wie wir sie heute kennen

Nach und nach vergrößerte sich mit den neuen Möglichkeiten in der Schokoladenherstellung das Angebot an Schokoladen. Die zahlreichen neuen Schokoladenarten fächerten sich in vier Hauptkategorien auf:

Es gab die einfache Schokolade, mit keinen weiteren Zutaten als Kakao und Zucker. Schokolade, verfeinert mit Zusätzen wie Vanille oder Zimt verfeinert, nannte man aromatisierte Schokolade. Die sogenannte stärkehaltige Schokolade , versetzt mit Lebensmittelstärke wie Sago, war eine Art Power-Riegel und sollte den Körper stärken. Und auch die medizinisch-pharmazeutische Schokolade sollte dem körperlichen Wohlbefinden dienen. Sie war nur in Apotheken erhältlich, wurde mit medizinischen Wirkstoffen wie Eisen oder Quecksilber gemischt und zur Therapie verschiedener Beschwerden wie Halsschmerzen oder Syphilis eingesetzt.

Einige Schokoladenhersteller versuchten zu dieser Zeit, ihre Schokoladenpreise durch Zugabe günstigerer Rohstoffe wie Mehl, Stärke oder sogar Kreide und Erde zu drücken. Als Reaktion gründete sich im Jahr 1877 der Verband deutscher Schokoladenhersteller. Dessen Mitglieder verpflichteten sich zur Reinheit ihrer Schokolade, worauf sie mit dem Verweis “Garantiert rein Kakao und Zucker” auf ihren Produkten aufmerksam machten.

Im Zweiten Weltkrieg schließlich konzentrierte sich die Schokoladenproduktion fast ausschließlich auf die Versorgung der Armee. Schokolade wurde als Notration und Stärkungsmittel ständig mitgeführt. Bis heute wird die dafür entwickelte SCHO-KA-KOLA, eine Mischung aus Kakao, Kaffee und Kolanuss verkauft.

Eine Dose Schokolade der Marke SCHO-KA-KOLA

In den 1960er Jahren entwickelte sich die Schokolade schließlich in die Richtung, wie wir sie heute kennen und lieben. Die Hauptzielgruppe verschob sich auf Kinder und erstmals wurden auch Schokoriegel angeboten. Die Schokoladenwerbung richtete sch dementsprechend an Mütter und Kinder und es entstanden bis heute bekannte Schoko-Werbefiguren wie das Ü-Ei oder die Milkakuh.

Schokolade heute

Wo früher eine rege Vielfalt an verschiedenen Schokoladenunternehmen herrschte, dominieren heute wenige Global Player den weltweiten Schokoladenmarkt. Denn viele kleinere Schokoladenunternehmen konnten auf dem umkämpften Schokoladenmarkt nicht mithalten und verschwanden so in der Versenkung. Die Schokolade, die die übrig gebliebenen internationalen Großunternehmen heute herstellen, hat nur noch wenig mit der wertschätzenden Schokoladenproduktion der nativen Völker Mittel- und Südamerikas zu tun. Und der Großteil des Kakaos, die Hauptzutat des Massenprodukts industrieller Schokolade, kommt heute nicht mehr aus seiner Ursprungsregion, sondern aus Westafrika. Die dortigen Anbaubedingungen, liegen, wir haben es bereits angesprochen, leider oft weit unter jeglichen internationalen Standards. Eine traurige Bilanz, oder?

Hoffnung in der Schoko-Zukunft?

Nicht ganz. Denn in den vergangnen Jahren gründeten sich immer mehr kleine Unternehmen, die sich Produktion feiner Schokolade unter fairen und nachhaltigen Anbau- und Produktionsbedigungen verschrieben haben. Anstatt auf Massenproduktion und immer gleich schmeckende Schokolade, setzen die neuen Schokoladenmanufakturen auf kleinere Produktionskontingente und das Prinzip ‘bean-to-bar‘. So werden die Besonderheiten der jeweiligen Kakaobohnen in der Schokolade betont, der Kakao wird nachhaltig angebaut und den Farmern werden faire Kakaopreise gezahlt. Oft versuchen diese Schokoladenhersteller auch, auf kreative Art und Weise die lokale Bevölkerung zu unterstützen. Ein spannendes Beispiel ist KOA, die mit ihrer Kakaofruchtschorle ein zusätzliches Einkommen für ghanaische Familien schaffen.

Habt ihr Interesse, mehr  über das Thema fair gehandelter und feiner Schokolade zu erfahren. In diesem Blogpost erklären wir, worauf ihr bei der Suche nach wirklich fairer Schokolade achten solltet. Und alle Schokoladen, die wir in unserem Shop anbieten, entsprechen natürlich auch den oben genannten Qualitätsmerkmalen 🙂

Ihr wollt noch mehr über die Geschichte der Schokolade erfahren? Dann legen wir Euch das Buch ‘The true history of Chocolate‘ ans Herz – hier lernt Ihr nicht nur mehr über die wahre Geschichte, sondern nebenbei auch noch englische Schoko-Vokabeln 😉

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