Wie lange Schokolade haltbar ist und wie ihr sie lagern solltet

Kann man abgelaufene Schokolade noch essen? Woher kommen weiße Flecken auf der Oberfläche? Wir klären auf und haben 3 Tipps, wie ihr Schokolade lagern solltet.

Caro
ARTIKEL VON Caro
15. Juli 2019

Mhh, jetzt ein leckeres Stück Schokolade! Aber was tun, wenn die Schokoladentafel irgendwie komisch aussieht? Was haben weiße oder gräuliche Flecken zu bedeuten? Und wie lange ist abgelaufene Schokolade noch genießbar? Wir von Theyo sind Schokoliebhaber mit Leib und Seele und haben uns für euch auf die Suche nach Antworten gemacht. Wir haben außerdem 3 praktische Tipps, wie ihr Schokolade lagern solltet, damit sie gar nicht erst schlecht wird.

Kann Schokolade schimmeln?

Wir können euch beruhigen: Schokolade schimmelt sehr selten, da sie kaum Wasser enthält. Wenn die Schokolade von weißen oder gräulichen Flecken überzogen ist, ist daher meist kein Grund zur Sorge geboten. Es handelt sich im Normalfall um Fettreif oder Zuckerreif. Dabei treten Fett oder Zucker aus der Schokolade aus und kristallisieren. Die Schokolade kann ohne Probleme verzehrt werden. Wenn sie unverschlossen gelagert wurde oder weitere Zutaten wie Nüsse oder Rosinen enthält, solltet ihr allerdings genauer hinschauen, ob sich Schimmel gebildet hat. Woran ihr erkennt, ob ihr abgelaufene Schokolade noch bedenkenlos essen könnt, erfahrt ihr hier.

Zuckerreif: rauer und gräulicher Belag
Bei starken Temperaturschwankungen, besonders von kalt zu warm, kondensiert Wasser aus der Schokolade. Zurück bleiben Zuckerkristalle auf der Oberfläche.

Schokoladentafel mit Zuckerreif ©Dandelion Chocolate

Fettreif: weißer, weicher Belag
Durch zu warme Lagerung oder stark schwankende Temperaturen tritt das Fett aus der Schokolade aus und kristallisiert an der Oberfläche.

So sieht Fettreif auf Schokolade aus ©Theobroma Cacao

Zuckerreif und Fettreif werden häufig mit Schimmel verwechselt, ändern jedoch nichts an der Genießbarkeit der Schokolade! Höchstens der Schmelz auf der Zunge kann sich anders anfühlen.

Wie lange ist Schokolade haltbar?

Der Blick auf das Mindesthaltbarkeitsdatum trübt eure Schoko-Vorfreude? Die Schokolade ist abgelaufen? Kein Grund zur Sorge. Denn grundsätzlich gilt: das Mindesthaltbarkeitsdatum entspricht nicht dem Verbrauchsdatum. Es ist lediglich die Garantie des Herstellers, dass die Schokolade bis zum entsprechenden Datum genießbar ist und die geschmackliche Qualität behält. Bei richtiger Lagerung kann Schokolade auch noch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums genossen werden.
Fans von dunkler Schokolade dürften sich über diese Faustregel freuen: Je höher der Kakaogehalt ist, desto länger ist die Haltbarkeit. Während dunkle Schokolade sich bis zu 24 Monate und Vollmilchschokolade bis zu 18 Monate hält, ist weiße Schokolade circa 12 Monate haltbar. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann diese Angaben im Hinterkopf behalten. Nichtsdestotrotz kann sich Schokolade, insbesondere dunkle, auch sehr viel länger halten! Woran ihr im Zweifelsfall erkennt, ob die abgelaufene Schokolade noch essbar ist, erfahrt ihr jetzt.

Weiße Schokolade ist am kürzesten haltbar ©Theyo

Kann ich das noch essen?

Genau wie bei vielen anderen Lebensmitteln gilt: verlasst euch auf eure Sinne, um zu erkennen, ob die Schokolade noch genießbar ist. Schaut euch die Tafel genau an und lernt, Fett- und Zuckerreif von Schimmel zu unterscheiden. Denkt dran: Schokolade schimmelt in den seltensten Fällen. Riecht an der Tafel und probiert ein kleines Stück, um ganz sicher zu gehen. Meist ist das Schlimmste, was ihr zu befürchten habt, dass die Aromen der Schokolade verflogen sind. Unser Tipp: sollte die Schokolade an Aroma verloren haben, eignet sie sich trotzdem noch hervorragend zum Backen. Ist die Schokolade eingeschmolzen, sind übrigens auch Fett- und Zuckerreif nicht mehr zu erkennen. Wie ihr Schokolade lagern solltet, damit sie ihr Aroma gar nicht erst verliert, verraten wir euch jetzt.

Schaut euch die Tafel vor den Naschen genau an ©Theyo

3 Tipps zur Lagerung – so wird Schokolade gar nicht erst schlecht

  1. Kühl. Schokolade braucht Temperaturen zwischen 12 und 20 °C. Vermeidet vor allem höhere Temperaturen und Temperaturschwankungen, da sonst Fettreif oder Zuckerreif entstehen. Der Kühlschrank ist übrigens der falsche Ort, um Schokolade zu lagern! Die Bildung von Kondenswasser begünstigt den Austritt von Zucker. Außerdem entfalten sich die Aromen der Schokolade erst bei Zimmertemperatur.
  2.  Dunkel. Wenn Schokolade dauerhaft Licht und Luft ausgesetzt ist, setzt der Oxidationsprozess ein. Dabei lösen sich Fette in der Schokolade auf, was zu verändertem Geschmack und unangenehmem Geruch führt. Weiße Schokolade ist besonders lichtempfindlich.
  3.  Trocken & luftdicht. Sobald die Verpackung einmal geöffnet ist, solltet ihr die Schokolade weiterhin trocken und luftdicht lagern. Ansonsten kann das Aroma verloren gehen und es können Gerüche anderer Lebensmittel aufgenommen werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich, Schokolade nicht neben Lebensmitteln mit starkem Eigengeruch wie Zwiebeln oder Käse aufzubewahren. Es sei denn, man möchte ein Aromenwunder der etwas anderen Art erleben. 😉

 Schokolade Lagern ist kein Hexenwerk

Schokolade ist doch alles in allem eine recht pflegeleichte Schrankbewohnerin: sie schimmelt nur sehr selten und hält sich bei kühler, dunkler und trockener Lagerung bis zu zwei Jahre. Schokolade mit hohem Kakaogehalt ist dabei am längsten haltbar – meist weit über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus. Weiße oder gräuliche Flecken deuten nicht auf Schimmel, sondern lediglich auf eine falsche Lagerung hin.

Ihr seid auf der Suche nach hochwertiger, besonderer Schokolade? Dann schaut mal in unserem Theyo Onlineshop vorbei. Wir haben richtig gute Schokolade aus aller Welt im Angebot, die ihr garantiert lange vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verputzen werdet!

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