Die Schokoladenmeditation: so funktioniert die süße Achtsamkeitsübung

Mit Meditation verbinden viele noch immer einen harten Boden, einen schmerzenden Rücken und stundenlanges Sitzen. Und auch wir hatten vor unserer Entdeckung der Schokomeditation nicht allzu großes Interesse an Achtsamkeitsthemen. Warum sich das geändert hat, erfahrt Ihr hier.

Theyo
ARTIKEL VON Theyo
5. Februar 2021
schokoladenmeditation

Denken manche an Achtsamkeit und Meditation, spuken nicht selten Bilder von asketischen Mönchen durch die Köpfe, die morgen um 4 Uhr aufstehen und im Morgengrauen meditieren, bevor sie den Rest des Tages körperlicher Arbeit nachgehen. Auch uns hat diese Art von Achtsamkeit immer etwas abgeschreckt, klingt es doch vor allem nach viel Strenge und Selbstdisziplin. Anders verhält es sich hingegen mit der Schoko-Meditation, in der der eigentliche Sinn von Achtsamkeitsübungen deutlich besser zum Tragen kommt. Letztlich geht es schließlich bei Meditation und Achtsamkeit in erster Linie um Mitgefühl mit sich selbst und anderen. Und anstatt Euch zu ärgern, wenn eine Schoko-Heißhunger-Attacke über Euch herfällt, versucht beim nächsten Mal Euch darüber im Klaren zu werden und den Heißhunger in eine Meditation umzuwandeln. 

Wie Ihr mit Schokolade meditieren könnt

Auf den ersten Blick klingt die Schokoladenmeditation vielleicht wie ein (gelungener) Scherz oder Meditation light. Doch die Meditation ist nicht nur genussvoll, sie hat tatsächlich auch einen tieferen Sinn. Denn sie hilft dabei, Euch wieder mit Euren Sinnen zu verbinden, was im stressigen (digitalen) Alltag wichtiger denn je ist. Euch wieder mit Eurem Körper und Euren Sinnen zu verbinden, ist einer der größten Vorteile von Achtsamkeitsübungen. Ergo ist alles, was dabei helfen kann, von größtem Wert. Übrigens: wer schon mal ein Schoko-Tasting-Teamevent mit uns gemacht hat, sollte mit den Schritten bereits vertraut sein. Ihr könnt Euch nicht mehr so gut erinnern? Dann ist dies der perfekte reminder für’s „richtige“ Schokolade genießen.

 

schokolade-meditation

Die Schokoladenmeditation in 6 Schritten:

Wählt eine Schokolade, die Ihr nicht kennt oder seit längerem nicht mehr gegessen habt. Wir würden eine feine Schokolade um die 70% vorschlagen – und hätten da auch einige Vorschläge 😉 – aber im Prinzip geht es natürlich mit jeder Schokolade Eurer Wahl. Hilfreich ist jedoch in jedem Fall, wenn Ihr die Schokolade nicht gut kennt. Dies macht die Meditation deutlich einfacher. Die Länge der Meditation könnt Ihr natürlich selbst festlegen, wir empfehlen jedoch Euch mindestens 10 Minuten Zeit zu nehmen.

Und so geht’s:

  • Öffnet die Packung und atmet das Aroma tief ein. Haltet für einen Moment inne und lasst das Aroma auf Euch wirken (anschließend wieder ausatmen 😉 ).
  • Brecht Euch ein kleines Stück ab und betrachtet es genau. Betrachtet es so genau, als hättet Ihr noch nie zuvor ein Stück Schokolade gesehen. Glänzt die Schokolade schön? Hat sie eine glatte Bruchkante? Ist sie eben oder wirft sie kleine Blasen? Lasst Euch auch für diesen Schritt ausreichend Zeit.
  • Und jetzt? Nicht essen! Steckt ein Stück Schokolade in den Mund und lasst es langsam auf der Zunge zergehen. Beobachtet genau, wie Ihr auf das Stück Schokolade reagiert und widersteht dem Wunsch danach es zu kauen. Sollte der Reflex doch größer gewesen sein als der Wille, nehmt einfach noch ein kleines Stückchen hinterher. Wie gesagt, geht es bei dieser Achtsamkeitsübung nicht darum besonders streng mit Euch zu sein, sondern Eure Sinne zu spüren. Also schmeckt genau hin, denn es lohnt sich: (feine) Schokolade hat mehr Aromen als Wein! Welche könnt Ihr herausschmecken?
  • Ihr schweift mit Euren Gedanken immer wieder ab? Im Gegensatz zu einer normalen Meditation sollte es mit Schokolade nicht so schwierig sein, den Fokus wieder zurück auf die Schokolade zu lenken. Lenkt Eure Aufmerksamkeit einfach sanft zurück zur Schokolade und schmeckt noch einmal ganz genau hin. Da sich die Aromen der Schokolade im Laufe des Schmelzens weiterentwickeln, ist es wirklich spannend, von Anfang bis Ende die Aromen-Entwicklung genau zu beobachten.
  • Nachdem die Schokolade vollständig geschmolzen ist, schluckt sie langsam und mit Bedacht runter. Lasst den Nachgeschmack kurz auf Euch wirken. Verändert sich dieser noch? Feine Schokolade kann bis zu 10 Minuten auf der Zunge nachwirken.
  • Nun wiederholt den Vorgang mit einem weiteren Stück.

 

Wie fühlt Ihr Euch jetzt? Hat die Schokolade anders, besser geschmeckt? Und wie war es, die Schokolade nicht in Windeseile „einzuatmen“ sondern die volle Konzentration auf kleine Stückchen zu richten? Fühlt Ihr Euch vielleicht sogar – trotz kleiner Stücke – satter und zufriedener?

Ihr mögt lieber eine angeleitete Meditation? Dann schaut Euch doch mal die Schokoladenmeditation von Diane Gehart an.

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